Herzlich willkommen auf der neuen Website des MEC Nürnberg e.V.

In unregelmäßiger Folge möchten wir Sie hier an dieser Stelle unter anderem auch über die Baufortschritte an der Clubanlage informieren. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen.

Während Vereinstreffen coronabedingt teilweise nicht mehr möglich waren bzw. sind, wurden in den letzten Monaten verschiedene Bauprojekte an der Clubanlage von Einzelpersonen fortgeführt.

Zuerst wollen wir von der Wiedererstehung der Bahnhofstraße Rülen, so heißen Bahnhof und Stadt der MEC-Clubanlage, berichten. Die Straßenzeile konnte, wie der gesamte Stadtbahnhof Rülen, von der alten Clubanlage im ehemaligen Vereinslokal im Bahnhof Neusündersbühl übernommen und wiederaufgebaut werden.

Das erste Bild zeigt dabei eine Totale der gesamten Bahnhofstraße. Die leichte Tiefenunschärfe bitten wir aufgrund der Ausdehnung von über sechs Metern zu entschuldigen. Wegen der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen sind kaum “Preiserlein” und Fahrzeuge zu sehen. Nur am Busbahnhofsplatz haben sich einige Querdenker ohne Abstand und Anstand eingefunden. Auf der anderen Anlagenseite, am rechten östlichen Abschluss, beginnt die Bahnhofstraße mit dem Postgebäude im Bauhausstil.

Es ist im kompletten Selbstbau entstanden und einem Gebäudeflügel der ehemaligen Frauenklinik im Klinikum Nürnberg-Nord nachempfunden. Die anschließenden Gebäude sind überwiegend Halb- und Flachreliefs aus teilweise abgeänderten handelsüblichen Modellbausätzen der bekannten Zubehörhersteller, Selbstbauten nach Vorbildern von Gebäuden aus dem Nürnberger Stadtbild oder aber MZZ-Hintergrundkulissen aus eingefärbtem Pappkarton. Im weiteren Verlauf hinter dem Bahnhofsgebäude Rülen, welches im Kitbashing-Verfahren aus mehreren Kibri-Bausätzen „Bahnhof Calw“ entstanden ist – mit seiner markanten Bahnsteigüberführung aus „Radolfzell“ vom Architekten Faller – befindet sich das Grand Hotel.

Es ist wiederum aus mehreren stark abgewandelten Kibri-Bausätzen „Patrizierhaus“ errichtet worden. Für die mit der Bahn anreisenden betuchteren „Preiserlein“ ist es natürlich eine große Erleichterung, gleich gegenüber dem Bahnhof in ein edles Hotel absteigen zu können.

Auch in Rülen hinterließ der 2. Weltkrieg seine Wunden. Mehrere Bombardierungen auf die Bahnanlagen verursachten im unmittelbaren Bahnhofsumfeld hässliche Lücken im Stadtbild, die in den 1950iger Jahren mitunter durch moderne Architektur schnell wieder mehr oder weniger repräsentativ gefüllt wurden. Mit dem Agfa-Hochhaus ließ die ARAG-Versicherung ihre neue Niederlassung errichten.

Ursprünglich sollten die örtlichen Strom- und Wasserwerke dort mit ihrem Verwaltungsgebäude heimisch werden, aber Bodenspekulationen der ProDOMO AG brachten mit sich, dass die EWAG ihr Verwaltungsgebäude weiter westlich in der Stadt am sogenannten Plärrer errichten musste. Unmittelbar links daneben entstand das neue funktionale Citycenter als zentraler Konsumtempel der Stadt. Es kann hier im Stadtbild bei weitem nicht genügen und der einst mondäne Glanz des dort vor dem Krieg stehenden Astoria-Hotels ist nicht mehr zu erahnen.

Es schließt sich der Dr.-Mollenhauer-Platz an, benannt nach einem bedeutenden Sohn und Architekten der Stadt Rülen.

Noch bis in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts standen dort viele Pferdedroschken, welche die ankommenden Bahnreisenden bequem und CO2-frei in der Stadt verteilten. Im Zeitalter des zunehmenden Individualverkehrs und des Fastfoods eröffneten hier die Orion-Milchbar auf dem Platz und eine der ersten McDonalds-Filialen Deutschlands in der alten „Pola“-Villa. Diese können auch schnell und günstig die Reisenden des neu entstehenden kleinen Busbahnhofs verpflegen.

Westlich daran gab es noch mehrere fürchterliche Bombentrichter aus den Kriegstagen, die teils noch brachliegen, teils aber erst in den 1970igern im progressiven Kibri-„Hochhaus“-Betonstil wieder bebaut wurden.

Krönenden Abschluss bildet hierbei im Westend der gänzlich im Selbstbau errichtete Glaspalast der H0-Holding. Hier hat auch der MEC-Vorstand seinen Geschäftssitz und tüftelt und plant am Weiterbau der Clubanlage. Dabei hat er aus den oberen Etagen einen wunderbaren Blick über die Clubanlage hinweg mit dem Bahnhof und seinen Gleisen samt geschäftigem Zugbetrieb. Wer möchte hier nicht Vorsitzender sein?

Fortsetzung folgt.

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